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Bilder des Monats 2011
An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt
etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de Ich freue mich auf euere Zuschriften.
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Januar 2011
Günter und Arved beim Glühweinverzehr. Schnee, Schnee und nochmals Schnee hatte uns der Dezember 2010 gebracht. So
war sogar in Lichtenfels an Weihnachten insgesamt 30cm Schnee gefallen - und was ja noch schlimmer ist - auch liegen geblieben. Und eigentlich hätte unser Silvester Abklettern 2010 auch in Treunitz stattfinden
sollen - nur: Die Schneepflüge hatten alle Parkplätze zugeschoben, also wurde es die Samestase. Aber auch wenn sich Arved als Meister des selbst gemachten Glühweins zeigte - einen gehörigen Satz kalter Finger gab es
trotz des wärmenden Getränks! Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Februar 2011
An der Königsfelder Wand. Winterziele - ja das ist dann immer so eine Sache: Aber diesen Winter scheint uns selbiger
es ganz besonders schwer machen zu wollen. Und das Bild sieht schöner aus, als es dann tatsächlich war, nur kurz lies der kalte Wind nach und es war richtig warm - aber anfänglich und auch gegen Ende des Tages war
eher Faserpelz angesagt. Dennoch immer wieder ein schönes Erlebnis, war es doch das dritte Mal an diesem Wochenende, an dem Klettern in der Fränkischen Schweiz möglich war. Auch wenn die äußeren Umstände vielleicht
anderes vermuten lassen.... Photographiert mit Casio EX-Z2000
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März 2011
Katzenbuckel am 6. März 2011. Eher zufällig photographiert, die zusammengewürfelten Jungs und Mädels aus Bayreuth,
Erlangen und Würzburg waren gut drauf, in einem kurzem Moment habe ich mich mal zur Seite gestellt und dieses Bild geschossen. Der strenge Winter hat seine Spuren hinterlassen, nicht alles ist fest, gerade an
solchen Felsen wie dem Katzenbuckel, gerade nach einem so strengem Winter. Aber immerhin - die Chance, zumindest irgendwo was klettern zu können steigt fast stündlich. Das das Licht sehr hart daherkommt und man
gerne etwas mehr Farbe auf dem Bild hätte - sei es drum. Wenigstens ist es mal ein Bild, und auch noch ein Kletterbild. Photographiert mit Casio EX-Z2000
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April 2011
Blick vom Monte Altore in Richtung Rocca Pendice, Venetien, Vicenza, Italien. Mein erster Besuch dieses Jahr in
Lumignano war Anfang April, eigentlich nur ein Wochenende aber immer wieder lohnend, die deutsche Ungemütlichkeit einmal hinter sich zu lassen. Und während sich bei uns noch kein Blatt zeigte, war in Lumignano die
Apfelblüte schon fast vorbei. Ein Gebiet im Schatten von Lumignano ist der Rocca Pendice, zumindest bei deutschen Kletterern kaum bekannt. Die hier sichtbare Seite in Bildmitte ist der Sektor Numerate, aber die
Rückseite ist noch höher. Bis zu fünf Seillängen sind hier zu absolvieren. Im Bildhintergrund links: Der Monte Piro. Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Mai 2011
Der Gipfel des Hohen Felses, Lichtenegg, Oberpfalz. Im Bild von links nach rechts: Uwe, Pia, Sascha, Thomas.
Eigentlich hatte ich ja genug von der Oberpfalz und eigentlich hatte ich mir ja geschworen, nach der Bundeswehrzeit diesen Landstrich, in dem die Bewohner eher bellen als sprechen nie mehr zu betreten. Eigentlich
eben. Der Thomas (rechts im Bild) hat mich eines Besseren belehrt. Zwar ist das aus dem nördlichen Teil der Fränkischen Schweiz kommend schon fast eine Tagesreise, aber lustig war es dennoch. Und wie man sieht
hatten wir auch noch - nach der Begehung der Route “Grünes Ekel” 4+ (so schlimm wie sich Name anhört, ist die Route nicht...) sogar noch die Gelegenheit, ein Gipfelbier einzunehmen. Todesmutig aber im
Nachstieg habe ich die Flasche in meinem Chalk Bag hochgetragen - und wie man sieht - sie erreichte heil den Gipfel und heil wieder den Boden (allerdings halt nicht mehr voll, was aber ja klar war....). Wer
allerdings diese Zeilen liest und jetzt gleich seinen Rucksack packt und da hin will: Für die Abzocker schwerer Routen gibt es da nix zu holen, es gibt sie nicht. Wer allerdings einen netten Nachmittag an einem
normalerweise kaum überlaufenen Felsen sucht (wir waren am Muttertag bei bestem Wetter dort, da kann man nicht erwarten, daß man gänzlich allein ist, aber dennoch ging die Belegung) und eher das gemütliche Gehen von
Wegen sucht, der ist dort genau richtig. Ach, eines möchte ich auch noch erwähnen: Mit seinen gerade mal 15m ist der Hohe Fels eigentlich auch nicht so richtig hoch...
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Juni 2011
Das der Wiesentfels nahe Behringersmühle im Wiesenttal eher selten besucht wird, liegt vermutlich an dem für Frankenjura
Verhältnisse nahezu unzumutbaren Zustieg von 15 min. Und vielleicht an dem Kommentar, den Führerautor Sebastian Schwertner als Intro in seinem Text drin hat. Dabei stimmen beide Aussagen nicht oder nur zum Teil: Das
das Ding brüchig wäre und man einen Helm tragen müsse - neeee! Muß man nicht. Wenn man da einen Helm tragen muß, dann wohl an allen fränkischen Felsen. Übersichert - naja. Das einige Aussagen von Volker Roth (dem
Erschließer der Wand) wohl manchem Frankenjura Kletterer deutlich gegen den Strich gingen - was soll’s? Und ob er das heute noch genauso sieht - ich weiß es nicht. Das er aber da eine schöne Wand eingebohrt
hat, das zumindest ist denke ich unbestritten. Man könnte auch streiten drum ob an der Talseite, an der nach dem Einstieg drei Routen abzweigen die Hakensetzung sinnvoll ist, anstatt der unteren drei Haken hätten
zwei Haken - sinnvoll plaziert sicherlich auch gereicht. Aber bei aller Kritik überwiegt doch die positive Stimmung, die die ansonsten nicht (wie im Schwertern Führer suggeriert) extrem übertriebene Absicherung
bietet. Wir könnten noch über Schwierigkeitsgrade debattieren, wie hier in der Route: “Rock’n Roll”. Die interessierte mich allerdings weniger als das, was ich da von Angesicht zu Angesicht zu
sehen bekam! Der erste Überraschungsmoment war verflogen, als ich meine hintere Hosentasche durchfummelte und feststellte: “Du hast vergessen, Deine Kamera da raus zu nehmen”. Als ich “Zug”
nach unten rief, kam nur die Ansage: “Du brauchst doch keinen Zug in der Route”. Doch, ich brauchte Zug und als ich diesen nach einiger Zeit auch bekam, war die Kamera schnell aus der Tasche raus
und ich konnte dieses Bild machen. Auch ein eher seltener Moment, an dem einem sowas gelingt. Daher Bild des Monats, die durchaus auch recht guten Fotos von der Wand könnt ihr euch sicherlich später noch ansehen.
Übrigens: Mein Routentipp: Luftpumpe.
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Juli 2011
Und hier dann gleich nachgeschoben: Der Routentipp vom Bild des Monats Juni. Als in auf die Wand zugedabbelt bin, ist
mir diese Route sofort aufgefallen, weil das Ding dem normalen Bild einer Kletterroute einfach widerspricht. Unten diese kratzige Platte, oben dann an dieses Loch und immer aufpassen, das man nicht den Felsbug oben
links ins Kreuz kriegen würde (im Falle eines Sturzes). Aber die Route ist tatsächlich gut und das 26mm Weitwinkel verzeichnet die Verhältnisse hier eigentlich nicht wirklich. Also, ansehen lohnt sich!
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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August 2011
Eigentlich wollte ich nicht nach Arco. Ziel waren die Dolomiten, doch bei Schnee Ende Juli und nur neun Grad schon im
Tal war klar das das nix wird. Nachdem fast ganz Europa von Regen und in höheren Lagen von Schnee bedroht war, entschlossen wir uns eben zu Arco, Uwe wollte da auch mal hin, ich weniger, die Gründe habe ich in einem Artikel auf dieser Seite schon dargelegt. Aber so schlecht war das Ganze dann doch nicht - zwar war es nicht möglich, größere Routen anzugehen und mein Doppelseil blieb stetig im Auto, aber die neuen Sportklettergebiete verdienen durchaus Beachtung. Also habe ich - zwölf Jahre später - noch einen Arco Artikel geschrieben. Ihr könnt beide Artikel mal lesen, aber man sollte sie hintereinander lesen. Eigentlich wollte ich ja nur was zu dem Bild
schreiben: Der Monte Brentoni vom Klettergebiet oberhalb des Lago di Cavedine aus gesehen. Über das “Gelbe Universum” (der riesige Ausbruch oberhalb der Sonnenplatten) ranken sich zahlreiche Mythen. Es
gab erste Versuche in den 80er Jahren, die Geschichten, die man drüber liest, klingen derartig schaurig, daß man sich überlegt, lieber das Klettern aufzuhören als auch nur einen Meter dort seinen Fuß an den Fels zu
setzen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß erst vor wenigen Jahren dort eine Route gefunden werden konnte. Aber diese Geschichten würden alleine schon mehrere Seiten kosten, was die Textbausteine der
“Bilder des Monats” um ein vielfaches sprengen würde.
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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September 2011
Blick vom Col de Bois hinunter ins Badia Tal. Das einzige Problem an dem Bild: Man hätte die Berge rechts und links noch
besser ablichen sollen, ihr hättet ein 360° Panorama erwarten können - aber: Es ist eine Photo Seite hier. Alles was rechts und links dieses Bildes steht: Es ist bereit dazu, daß ihr das auch selber erkundet. Dazu
wünsche ich viel Spaß, denn selbst wenn man nicht klettern geht, selbst wenn man nur zu diesem Ort hinauf wandert - man wird begeistert sein. Ich habe selten (die einzige Ausnahme ist die Monfalconi Gruppe) so eine
Wucht der Natur gesehen, die mich derart begeistert hat.
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Oktober 2011
Bettina Hoffmann an der Samestase bei Steinfeld in der Route: “Ameisenweg” Gerade der Herbst ist oft die
schönste Jahreszeit im Frankenjura. Aber eigentlich war es ja Sommer, was uns dieser Herbst so zeigte, einer der besten Altweibersommer, an den ich mich erinnern kann. Denn das Luxusproblem zu haben, Ende
September nach einem Fels im Schatten suchen zu müssen, weil es in der Sonne zu heiß war - das hatte ich glaube ich noch nie. Hier hatten wir aber an einem etwas kühlerem Tag die Sonne gewählt und ich hatte meine
kleine Casio in der Hosentasche, wodurch eher zufällig dieses schöne Kletterbild entstand.
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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November 2011
Kletterer im “Südriß” , einem bekannten Handriß am Nürnberger Turm in Würgau. Eigentlich wollte ich an
diesem Tag nicht rausfahren, zumal bei dem sich dann doch als extrem schönen Wetter irgendwie keiner bereit fand, noch klettern zu gehen... aber ich brauchte noch ein paar Bilder aus Würgau und so gab es noch ein
paar gute Photos obendrauf - ich war fertig mit photographieren und eigentlich grad am Gehen, also ich noch eine Seilschaft in den Südriß am Nürnberger Turm einsteigen sah. Ein paar recht gute Bilder kamen dabei
raus, die demnächst sicherlich auch mal für eine kleine Galerie taugen...
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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Dezember 2011
Pia Teufel an den Schammendorfer Wänden im Ziegenfelder Tal. Kaum ein November, an den ich mich erinnern kann, bot
bessere Klettermöglichkeiten. Die Temperaturen immer noch auf recht angenehmen Niveau, kein Regen und kaum Nebel - nur eben die Tage, die werden immer kürzer. Der November ist dann auch so ein Monat, an dem ich
irgendwie nicht so recht weiß, was ich will, noch einmal was reißen, was man das ganze Jahr nicht geschafft hat oder doch lieber auf Weihnachten vorbereiten? Wir wollten an diesem wunderschönen Tag jedenfalls
einfach nur raus. Die Schammendorfer Wände bieten jetzt nicht die hohen Schwierigkeiten. Meine Route: “Kabellos in Schammendorf” an der benachbarten Wassermannwand ist da mit 8- schon das Schwerste, was
man hier klettern kann. Nichtsdestotrotz bieten die Wände eine Ruhe und Gelassenheit, wie man sie selten in der Fränkischen Schweiz findet. Man meint, hier wäre die Welt stehen geblieben. Das sich die
Schwierigkeiten dann nur zwischen 3 und 6 bewegen, ist angesichts dessen dann auch problemlos zu verschmerzen... Ach, nur um es noch zu erwähnen: Pia trägt die Kippa nicht aus religiösen Gründen und es war an
diesem Tag auch nicht kalt. Diese Wesen haben lediglich einen seltsamen Namen: Frau!
Photographiert mit Casio EX-Z2000
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