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Frankenjura Mosenberg
Ein lange vergessenes Gebiet stellt sich vor
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Nicht jeder kennt das Klettergebiet von Mosenberg, wer wissen will, wo das liegt, der muß notgedrungen mal die “Alten”
fragen, viellicht weiß das ja von denen jemand. Der erste Besuch von Mosenberg liegt bei mir schon rund 15 Jahre zurück, wir waren einmal dort und dann 10 Jahre nicht mehr. Dies lag vor allem daran, daß die Touren
unlohnend, extrem schlecht gesichert extrem brüchig waren. Es gab keine Umlenker, die Ausstiege waren lebensgefährlich, einfach bäh! Vor ca. 5 Jahren bin ich wieder mal hingegangen. Ich habe im zentralen Sektor
einen schräg nach rechts ziehenden 6-, der zumindest mit ein paar Bühlern ausgestattet war geklettert und wurde anschließend über die platte Wand abgelassen. Da dachte ich: Das sieht kletterbar aus. Die “Linie
des fallenden Tropfens” heißt daher auch “Späte Liebe” in Anlehung daran, daß ich die Klettermöglichkeiten des Gebietes erst sehr spät erkannt habe.
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Das Gebiet, das bis 1998 praktisch nicht besucht wurde, wurde in den Jahren 1998 und 1999 von mir komplet saniert. Ich
setzte in diesem Zeitraum ca. 70 neue Haken, ausschließlich Bühler. Es wurde darauf geachtet, daß möglichst ein Umlenkpunkt gefunden wurde, so daß ein Ausstieg auf Felsköpfe nicht mehr (im Gegensatz zu früher) nötig
ist.
Lohnende Touren: Linkes Massiv: SW-Verschneidung: 6+, Görglesweg 6
Mittleres Massiv: Bamberger Riß: 6, SO-Verschneidung: 6+ Mosenberger Block: Die Sehnsucht der Verlierer 9-, Talwand 6, Späte Liebe 8, Irgendwo im Nirgendwo 8 Hängender Block: Zaubärbär 9, Dezembersonne 7+
Rechtes Massiv: Linker Riß 7, Dornbuschriß 6+, Pfeilerweg 7-
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