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DIE BILDER DES MONATS

Samestase Dez 2012 klein

Das Bild des Monats
Dezember

Bilder des Monats 2012

An dieser Stelle soll eine Bildergalerie von besonders interessanten Bildern stehen. Diese müssen jedoch nicht unbedingt etwas mit dem Klettern zu tun haben, sie müssen auch nicht unbedingt von mir sein. Sie sollten aber irgendwie besonders, interessant oder einfach selten sein. Wer etwas hat, ab in den Mailanhang und an webmaster@kletterphoto.de
Ich freue mich auf euere Zuschriften.

Januar Treunitzer Klettergarten Silvester 2011e

Januar 2012

Klaus Funk in “Rocky’s Kauknochen”.
Was es im Dezember 2010 an Schnee gab, das gab es im Dezember 2011 an Regen. Und irgendwie hatte ich so langsam das Gefühl, das würde vielleicht bedrohlicher werden für unser traditionelles Silvester Abklettern als der Regen letztes Jahr. Aber glücklicherweise ist Treunitz auch bei leichtem Nieselregen immer eine gute Bank (also keine “Bad-Bank und so...) und so waren selbst bei zeitweise leichten Schauern zumindest einige Routen trocken. Der Regen macht manchen Griff, der eigentlich gar nicht so kalt ist durch die Feuchtigkeit dann doch kalt - aber wir hatten ja Glühwein, für den Arved anscheinend traditionell zuständig ist. Einen Haus- und Hofphotographen konnten wir uns auch noch leisten, die Bilder machte Christian Backert. 
 Photographiert mit Panasonic DMC FZ 38

Februar 2012 Treunitzer Klettergarten Wolfgang Wagner bei minus 18 Grad  - ohne Kletterschuhe

Februar 2012

Wolfgang Wagner in “Rocky’s wunderbare Welt der Schwerkraft”.
Um mal ganz ehrlich zu sein - eigentlich wollte ich ein schönes Bild machen. Das Bild finde ich auch schön. Mit “schön” meinte ich aber eher so die Umgebung. Also Sonne, Strand (gut, das brauche ich nicht unbedingt), aber schön wäre: Wärme!
Aber die gab es im Januar und Februar 2012 nun wirklich nicht im Frankenjura. Und wie dieses Tief hieß, daß meine Autobatterie bei minus 18°C über Wochen hinweg fast zum Herztod gebracht hätte, das weiß ich auch nicht.
Was ich wußte: Klettern gehen wäre nicht schlecht. Aber bei den Temperaturen? Nun, bei Sonnenschein, etwas Bewegung, da könnte das schon gehen, sollte man meinen - das ist aber schon der zweite Aspekt. Doch bleiben wir exakt.

1. Da ich den Sport “klettern” ja jetzt nicht erst seit vorgestern betreibe, maße ich mir an, die Reaktionen der meisten Leute aus der breiten Bevölkerung zu kennen, wenn ich sage: Ich bin Kletterer. Die Fraktion 95% plus X sagt: Die spinnen!
2. Während man früher noch den Sport - will er denn ausgeübt werden immer draußen ausüben mußte, so hat sich das heute geändert. Jetzt hat jemand Plastik erfunden und ungenutzte Industriegebäude hatte man irgendwie schon vorher erfunden. Also warum sich kasteien, wenn die Wärme liegt so nah? Ich bin Draußen Kletterer. Die Fraktion 95% plus X sagt: Du spinnst, im Winter klettern zu gehen! Zumal bei minus 18°C.
3. Ein wenig Rechenkunst führt uns also nun dazu zu sagen, daß maximal 0,25% der Bevölkerung sagen würden, daß Klettern im Winter zu einer ganz normalen Sache gehört. Auch an den Felsen stellt man fest: Oh, man gehört zu einem elitären Kreis, die Leute, die bei diesen Temperaturen raus an den Fels wollen, die sind oft mit einer Hand abzuzählen. Wobei es da immer noch zwei Kategorien von Kletterern gibt - diejenigen, die sagen: Samestase im Winter, das geht schon - und das geht auch wirklich, wenn die Sonne scheint, so kann man das aushalten dort. Und die anderen, die sagen: Es muß alles möglich sein. Ich bin da so ein wenig dazwischen, ich denke, Selbstkasteiung muß schon mal sein, sich aber in überschaubaren Grenzen halten. Will ich das Rechenspiel aufrecht erhalten, teile ich nochmal und komme so geschätzt auf 0,1%.
4. Vielleicht hat jemand Bernd im Vordergrund bemerkt. Er friert sichtlich, ich konnte das Zittern beim Halten des Photoapparates durch die hervorragend arbeitende Elektronik meiner Casio und durch die Schaltfläche: Scharfzeichnen im Photoshop hervorragend verbergen. An sich wäre es also ein schönes Bild, das Licht ist gut, der Winter produziert heftige Hell/Dunkel Artefakte, eigentlich alles klasse. Man muß das Bild genauer ansehen, es könnte ja auch ein anderer, heller Schuh sein. Nein. Es ist kein Schuh! Wolfgang klettert ohne Schuhe. Nun könnte ich noch nicht einmal in einen Badesee ohne Schuhe, aber das war dann doch wohl zu viel für mich. Aus, vorbei - nein - wir sind keine Helden mehr! Gut, könnte man sich entschuldigen, die Schuhe mal für ein paar Minuten auszuziehen, auch wenn es sehr kalt ist, mag ja alles noch gehen - aber: Rocky’s wunderbare Welt der Schwerkraft, eingebohrt für meinen treuen, zottelichen Gefährten, verlangt scharfe Lochkletterei. Nur der Gedanke daran erzeugt bei mir blutige Zehen und wochenlanges Humpeln!
Nur zur Vollständigkeit: Weitere Rechenaufgaben mit ziemlich vielen Nullen erspare ich jetzt denke ich dem geneigten Leser...

Und die traurige Erkenntnis: Wir gehören nicht zu den “Harten”. Da sind noch einige, die sind noch viel härter...
Photographiert mit Casio EX-Z2000

März 2012 Gran Canaria

März 2012

Thomas Teufel bei Klettern auf Gran Canaria
Eigentlich hätte ich ja mitfliegen sollen und auch wollen, aber irgendwie haben mich eine Mischung aus Kurzfristigkeit, Flugangst und ungeheuerer Wichtigkeit auf der Arbeit davon abgehalten - eigentlich ein Fehler, wie man hier sieht, denn kühl sieht das nun wirklich nicht aus - Anfang Januar 2012! Gut, ob die Felssturktur einem Frankenjura - Lochdurchreißer wie mich jetzt begeistert hätte - man weiß es nicht - aber Thomas wird uns sicherlich noch einen Satz dazu schreiben....und hat es hiermit gemacht, daher hier der Text von Thomas, vielen Dank dafür:

Thomas Teufel in der Route “Como se llama, Pepe?” im Tamadaba-Gebirge im Sektor “Lomo Caraballo” auf Gran Canaria.
Photographiert von Pia Teufel mit Panasonic Lumix DMC-FT1

Wir nutzten das geniale Wetter für einen Ausflug in das Tamadaba-Gebirge, das in einem wunderschönen Pinienwald eingebettet auf knapp 1.500 Höhenmetern liegt.
Ebenfalls auf dem Bild zu sehen: Rainer aus dem Allgäu, der mit seiner Familie auf Gran Canaria war. Sein Flug für den diesjährigen Weihnachtsurlaub ist übrigens schon gebucht.
Wir sind selbstverständlich auch wieder mit dabei. Vielleicht begleitet uns dieses Mal der Webmaster???

Noch ein paar generelle Infos:

Was vor 5 Jahren als eine von meinen “genialen” (und von meiner Frau ziemlich gefürchteten) “Blitzideen” begann, ist mittlerweile bei uns fast schon zur Tradition geworden: Klettern zu Jahresbeginn auf Gran Canaria. Dieses Jahr konnten wir es wirklich kaum noch erwarten in den Flieger zu steigen, da wir uns am Silvester-Nachmittag im Treunitzer Klettergarten noch kalte Finger geholt hatten. Obwohl man beim Klettern auf den Kanaren als erstes an Teneriffa denkt, hat auch Gran Canaria durchaus ganz passable Klettermöglichkeiten zu bieten. Nur ist das eben weniger bis gar nicht bekannt. Auch der letztes Jahr erschienene Kletterführer hat bisher nicht zu überlaufenen Felsen geführt.
Vom Sportklettern und Bouldern, bis hin zu alpin angehauchten Mehrsseillängen ist alles geboten. Geklettert wird in meistens festem Basalt-Gestein, das entweder fingerschonend glatt oder Hornhaut zerstörend rauh ist, bei guter Absicherung. Hier ist für jeden etwas dabei: geneigte bis senkrechte Platten und steile Überhänge, wie man sie aus dem Frankenjura kennt. Nur Löcher sind eher die Seltenheit: meistens darf man Aufleger und Leisten festhalten; eine gute Fußtechnik macht sich ebenfalls positiv bemerkbar.
Da viele der Klettergebiete fast auf Meeresniveau liegen, kann man seinen Pulli ruhig daheim lassen. Lediglich im Landesinneren kann es auch mal etwas frischer werden. Abseits der Touristenhochburgen gibt es genügend ruhige und verschlafene Ortschaften, die gute und günstige Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten bieten.
Und falls man doch mal keine Lust auf Klettern hat: Das Meer ist warm genug zum Baden, es gibt tolle Wandermöglichkeiten und noch vieles mehr.

April Klaus in Mambo Cavallero Altes Schloß

April 2012

Klaus Funk in “Mambo Cavallero” am Alten Schloß im Ziegenfelder Tal.
Wie man sieht, hat Klaus im frühen Jahr schon einiges an “Strom”, so daß man sich fragt, ob es nicht besser wäre, die Nachzahlung bei der EON auch langsam zu tätigen, um auf ein ähnliches Niveau zu kommen. Leider scheint die Sache aber nicht ganz so leicht zu sein und der Tag am Schloß war für mich auch alles andere als erfolgreich. Zumal der automatische Weißabgleich darüber hinwegtäuscht, daß die Wand nun so überhaupt nicht in der Sonne liegt oder eben nur im Sommer - leider haben wir noch keinen Sommer. Aber was soll es, war eben die falsche Entscheidung, dort hin zu gehen. Aber eigentlich ja nicht verwunderlich: War eben einfach nur in den April geschickt, denn an diesem Tag war: Der erste April!
 Photographiert mit Casio EX 20G

Bernd in Lumignano Sektor Minetti

Mai 2012

Bernd Weberpals in “Zorka” am Sektor Minetti in Lumignano, Italien.
Bereits Anfang März hatte ich das nahezu unwiderstehliche Bedürfnis, einmal wieder nach Lumignano zu fahren, leider fand sich damals keine Mitstreiter. Dafür war ich im April und Mai dann gleich zweimal dort, wobei auch hier eher das wechselhafte Wetter schuld war. Waren wir doch in Arco angekommen und wollten dort zumindest einen Tag klettern, aber dort goss es wie aus Eimern. Und das das nicht aufhören würde, das wurde uns schnell bewußt, aber eineinhalb Autostunden entfernt sieht die Sache schon ganz anders aus. Obwohl noch bei Vicenza mächtige Regenschauer tobten, fast am Ortseingang von Lumignano war das vorbei. Und die nächsten Klettertage waren gerettet. Wer bei dem Wetter dagegen in Arco ausgehalten hat, der hat jetzt wahrscheinlich sehr viel schöne neue Klettersachen. Denn immerhin - einkaufen funktioniert dort - so gut wie an kaum einen anderen Ort der Erde.
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Thomas in Arco Monte Baone

Juni 2012
mit einem Beitrag von Thomas und Pia Teufel, Nürnberg. Text von Thomas.

Thomas Teufel "Via del 92° Congresso" in Arco, Italien.

Über Pfingsten nach Arco zu fahren, bei dem Gedanken schüttelt es sicher die meisten:
Zu voll, zu warm und was weiß ich noch alles.
So dachten wir zuerst auch, aber da wir ja gewissermaßen eine "Verpflichtung" hatten gerade eben den 27. Mai in Arco zu verbringen, blieb uns ja keine andere Wahl (Anmerkung des Webmasters: Hochzeitstag).
Und tatsächlich, es gibt sie doch noch:
Routen die man auch an solchen Tagen mit keinem anderen teilen muss!
Der "Via del 92° Congresso" ist eigentlich mehr eine Wanderung mit Kletterpassagen.
Wer den 3. Grad souverän drauf hat und auch an solchen Unternehmungen Freude findet, wird hier sicherlich den Gipfel des Monte Baone ohne Seil erklimmen.
Aber auch für noch nicht ganz so sichere Kletterer ist diese Unternehmung geeignet:
Mit ein wenig Spürsinn für die Wegfindung im alpinen Gelände und ein offenes Auge für die unzähligen Möglichkeiten Keile zu legen oder Sanduhren zu fädeln, lässt sich die Sache mehr als passabel absichern.
Nur Haken gibt es außer den drei alten Rostis in der kompletten Tour keine - was sicherlich auch ein Grund für das immer noch traumhaft rauhe Gestein ist.
Photographiert von Susanne Teufel mit Casio EX-P600.

Juli Spatzen in Arco

Juli 2012

Spatzenfamilie am Tisch im Cafe Trentino, Arco.
Nun, ehrlich gesagt war es überhaupt nicht mein Plan, nach Arco zu fahren. Aber wohin in aller Welt fährt man mit Frauen, die Deine Kletterpartner sind, denn so hin? Vor allem, wenn die nicht jeden Tag irgendwo im Straßengraben schlafen wollen? Nun gut, dann ist Arco eine prima Alternative und während meine Partnerin shopen geht, kaufe ich einen Wein im Cafe Trentino und lasse es mir gut gehen. Traditionell bekommt man eine Schale mit etwas Chips, etwas Erdnüssen und diese Maisbällchen hingestellt. Die allerdings auch etwas für die Vogelwelt sind. Und die sind in keiner Weise ängstlich, aber dieses Bild hat mich dann doch fasziniert. Es handelt sich hier um eine Spatzenmutter, die mit ihren beiden “Kleinen” (die sind gar nicht kleiner, erst durch nähere Betrachtung wird klar, wer die Mutter ist) an meinen Tisch geflogen kam. Nun, was man hier sieht: Die Mutter setzt sich auf den Rad der Schale, sagt auch keinen Ton. Die beiden Kinder dagegen quietschen herzzerreissend, sie pickt ein Stück aus den Bällchen und steckt es den Kindern in den Mund. Und das Ganze nicht mal auf eine Armlänge von mir entfernt. Erst langsam bemerken dies auf andere Gäste im Trentino und starren gebannt an meinen Tisch. Dabei hätten auch sie nur ein klein wenig ruhiger sein müssen in dieser inzwischen ach so betriebsamen Metropole des Kletter-Konsumrausches. Dann wären die auch bei Ihnen vorbei gekommen.
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Wasserhahn_im_Camping_Arco

August 2012

Schild an einem Wasserhahn am Camping Arco.
Nun, zunächst wandert man an diesem Schild achtlos vorbei wie an tausend anderen in unserer beschilderten Welt. Irgendwann aber - wenn man gerade mal Zeit hat, auch über solche recht belanglosen Dinge nachzudenken drängt sich einem die Frage auf: Was außer einer Wasserentnahme könnte man mit einem Wasserhahn sonst so treiben? Denn auf dem Schild steht ja ausdrücklich: Jeglicher andere Gebrauch verboten. Und so komme ich ins Grübeln. Denn auf jedem der Hähne im Camping Arco steht dieses Schild. Und es handelt sich ja um einigen Aufwand, den man sich hier gemacht hat. Man braucht jemand, um den Text in Deutsch, Englisch und Französisch zu übersetzen, man muß sich Schilder anfertigen lassen und diese anschließend auf allen Wasserhähnen montieren, was ja zusätzlich noch einiges an Arbeitszeit und Geld verschlingt. Und irgendwie muß das dann ausgegebene Geld ja wieder reinkommen, daher wird die Frage immer dränender: Was hat hier jemand mit einem Wasserhahn gemacht (außer einer Wasserentnahme), daß alle anderen Verwendungen nun ausgeschlossen wurden? Es wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben...
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

September Oltimer in Cortina

September 2012

Cortina d’Ampezzo am 30.08.2012. Und wo stapfe ich da unversehens rein? In die Coppa d’Oro, einem berühmten Oldtimer Rennen. Und an diesem Tag war gerade die Vorstellung der alten Autos und die Stadt war voll mit diesen wundervollen Wagen, von denen alle älter als Baujahr 1961 sein müssen, immerhin ein Alter, in dem ich noch einige Zeit auf mein eigenes Licht der Welt warten mußte. Wem dieses Oldtimer Rennen interessiert, der sei auf die Website: http://www.miacortina.it/de/2012/cortina-oltimer-rennen.html verwiesen, dort gibt es auch noch weitere Infos zum Rennen.
Leider hatten die Oldtimer etwa genau das gleiche Glück wie wir - nämlich keines, bereits am Abend war das Italientief nicht mehr zu stoppen. Und wer ein Italientief kennt, der weiß, das dann für längere Zeit kein gutes Wetter zu erwarten ist. Insofern für uns leider das Ende unserer weiteren Dolomitenpläne, aber für die Kamera noch einmal eine schöne Möglichkeit, gute Motive aufs Zelluloid zu bannen...
Unter “Alles Mögliche” findet ihr mehr Bilder dieses Rennens, klickt also auf:
HIER!
 Photographiert mit Casio EX-H20G

Märchenwiese in der Monfalconigruppe

Oktober 2012

Die Monfalconi Gruppe in den Dolomiten gehört anscheinend zu den am wenigsten besuchten Bergen in ganz Europa. Denn außer am Torre di Valgrande haben wir hier noch nie einen Kletterer gesehen. Und Menschen - auch nur ganz ganz selten. Am Tag zuvor - am Anstieg zum Monte Brentonico waren es immerhin drei - ein Alleingänger, der dort über den Normalweg hoch wollte und ein älteres Ehepaar mit Hund beim Wandern. An diesem Tag aber dann wieder keinen Menschen. Wir waren unterwegs zur Cresta Val d’Inferno (auch Torre Val d’Inferno), als mir dieses Bild vor den Sucher kam. Und irgendwie dachte ich mir dabei: Wieso eigentlich nach Pakistan reisen, wenn Du die Märchenwiese hier direkt vor der Haustür hast. Und im Gegensatz zum Original, auf dem man in der Zwischenzeit auch Hütten mieten kann ist man hier einmal wirklich alleine - außer es kommen gelegentlich ein paar Kühe vorbei. Eigentlich sollte man über einen solchen Ort überhaupt nicht schreiben, aber ich glaube nicht, daß sich wegen meiner Website jetzt da viele Leute dorthin auf machen würden. Außerdem müßte man dieses zauberhaften Ort ja dann noch finden - und dies überlasse ich dem aufmerksamen Leser...
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Frankenjura: Burglesau. Simon Müller Gedenk Weg

November 2012

Wenn man im Frankenjura mal so richtig “abräumen” möchte, so geht man nicht hierher. Burglesau. Dabei ist der Name nun überhaupt nicht Programm, denn die so genannte “Sommerseite”, also die Felsen um die Burglesauer Wand mit ihren vorgelagerten Türmen - die sind für den Sommer dann auch so überhaupt nicht zu gebrauchen, denn da brät man weg, wenn die Sonne ihre Kraft entfaltet. Aber für den Herbst, teilweise den Winter und das Frühjahr ist das durchaus eine gute Idee, vor allem dann, wenn es windstill ist, verliert der Winter hier seinen Schrecken. Die Routen tun dies weniger, denn schon in Touren des sechsten Grades ist ordentliches Klettern Pflicht. Und auch diese Route, der “Simon Müller Gedenk Weg” ist mit seiner 6+ teilweise schon ein echtes Brett. Gut: Es kommt natürlich hinzu, daß 100 Jahre Klettertradition an Burglesau nicht spurlos vorbei gehen konnten. Daher ist nicht mehr jeder Griff und Tritt so, daß der Magnesiabeutel zu Hause und die Stealth Klettersohle ohne Arbeit bleibt. Ach, und undankbar sind die Routen dort auch: sowohl was die Schwierigkeit angeht (die teilweise extrem tief gestapelt wird) als auch die Klettereien selbst, meist undankbar, irgendwie komisch, Bewegungsprobleme an Hochglanz - aber sonst ist es ganz ok. Auch ich weigere mich immer innerlich, das als mein bevorzugtes Kletterziel auszugeben, aber wenn man dann mal dort war, kommt man trotzdem irgendwie zufrieden wieder zurück. Inzwischen ist auch die Beliebtheit des Gebietes wegen all dieser Faktoren extrem nach unten gerauscht, was es für mich dann aber wieder deutlich attraktiver macht. Und wenn ich mal ganz viel Zeit habe - vielleicht beschäftige ich mich dann mal mit dem Texas Kettersägenmassaker...
 Photographiert mit Casio EX-Z2000

Samestase Dez 2012

Dezember 2012

Das Wochenende davor - das letzte Novemberwochenende - waren wir noch bei durchaus angenehmen Temperaturen und Sonnenschein im Treunitzer Klettergarten unterwegs, doch danach war das Wetter umgeschlagen und es wurde immer kälter. Das in Lichtenfels gar kein Schnee zu sehen war brachte mich gar nicht auf den Gedanken, es könnte welcher da sein, aber ein Arbeitskollege meinte dann: “Bei mir (unteres Wiesenttal) liegt schon 10cm, aber das ist wohl alles bei uns unten vorbei gezogen, im Ziegenfelder Tal sieht man wahrscheinlich gar nix” - weit gefehlt, schon der Anstieg von Klosterlangheim auf die Jurahöhe nach Lahm zeigte die Fehleinschätzung - Hier war Schnee und stellenweise nicht mal wenig! Jetzt war es endlich Gewissheit, ab jetzt beginnt wieder mindestens 3 Monate Finger einfrieren...
 Photographiert am 01.12.12 mit Casio EX-Z2000

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