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        by Jürgen Kremer

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Die Bilder des Monats

November-2011-Würgau-klein

Das Bild des Monats
November

Kletterwand im Eigenbau
 oder:
Platz ist in der kleinsten Hütte - Einführung

Bild links: In etwa so sieht ein Dachboden aus, der ausgebaut werden will...
Die Schrägen sind mit 60° Neigung ideal, gut - etwas höher könnte die ganze Sache dann sein. Aber wir wollen uns ja auch nicht beklagen.

Beklagen könnte an sich höchstens über den etwas lieblosen Ausbau des Vorbesitzers, der vor allem einens hinterlies: Flickschusterei!

Findet man hingegen ein sauberes Dachgebälk vor (z.B. in einem Neubau), so erspart man sich viel Arbeit. So war ein Großteil der Arbeit erst für den Abbau und der Sanierung der bestehenden Fläche reserviert.

Bild rechts: Die Ausgangs- situation. Werkzeuge zusammengesucht (was man braucht, wird hier erklärt) und dann los. Zuerst allerdings mal das Montiereisen angesetzt, damit die dürftig hingetackerten Bretter auch weg von der Wand kommen. Sind die mal weg, so muß man sich um “Flächen” Gedanken machen. Wie weit sind die Balken voneinander entfernt, danach richtet sich dann auch die Stärke der Platten, die montiert werden müssen , da die Durchbiegung der Platten von den Befestigungsabständen abhängt.

Bild links: Eine Wand, fertig zum Einbau von Platten zur Befestigung von Griffen. Wichtig ist hier, daß wie in diesem Fall eine Dampfbremse (PE Folie) und eine Isolierung drunter ist. Die Isolierung kann auf verschiedene Weise angebracht werden, bei Schrägen empfehlen sich so genannte “Isolierkeile”, die ineinander gesteckt werden und daher nicht aus der Schräge rausfallen. Die hier vorhandene Glaswolle mit Alu Folie drüber hat den Nachteil, daß sie bei empfindlichen Leuten ziemlich kratzt. Da hilft manchmal nicht mal ein Vollbad, um davon erlöst zu werden. Dafür spricht allerdings die relativ gute Verarbeitbarkeit und die gute Isolierwirkung.

Bild rechts: Die Kletterwand fertig montiert. Wichtig ist hier, daß man bedenken sollte, das man die Löcher für die später hinzuzufügenden Griffe nicht zu nahe an die Befestigungspunkte bohrt. Sonst könnten die Schrauben, die ja hinten rausschauen, die Dampfbremse beschädigen. Ansonsten ist es wichtig, die Befestigungspunkte für die Platten gut zu wählen, da eine Durchbiegung der Platten auch zum Ausreißen einer Einschlagmutter führen kann. Das ist dann meist unschön, weil man in den meisten Fällen nicht mehr von hinten ran kommt, um dies zu reparieren. Dann wäre die ganze Wand zu demontieren, was ja keiner will!.

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