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Kletterwand im Eigenbau
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Bild links: So sieht es aus, wenn es dann mal fertig ist. Die Balkenkonstruktion des Dachstuhls konnte hier recht gut ausgenutzt werden. Dadurch wurde sowohl die Befestigung der Platten im Dach erleichtert und auch die Platten in der Schräge waren relativ einfach anzubringen.
Wie auf dem Bild zu erkennen ist, wurden die Platten im Dach lediglich auf die bestehenden Dachbalken aufgelegt und von oben her verschraubt. Die Vorteile einer solchen Lösung sind eindeutig, weil die Befestigungen der Platten keine Last aufnehmen müssen, da die Platten ja auf den Balken aufliegen.

Bild rechts: Noch etwas spärlich mit Griffen bestückte Wand. Wichtig bei der Anbringung der Platten ist v.a. die Verteilung der darauf wirkenden Kräfte durch die Ausnutzung der Nut-Feder Verbindung. Diese sollte dort liegen, wo auch die Platte an der Unterkonstruktion befestigt wird. Das Ausnutzen der Nut-Feder Verbindungen bringt zusätzliche Steifigkeit für das Gesamtsystem. Dies sollte bei modernen Häusern kein Problem darstellen, da die Abstände zwischen den Balken immer genau einen Meter betragen. Ist dies, wie hier nicht der Fall, so muß die Unterkon- struktion angepaßt werden.

Bild links: Blick in den Dachbereich. Wünschenswert wäre hier noch der Ausbau der senkrechten Wand am Fenster gewesen, um auch leichtere Übergänge zu schaffen. Nach dreimonativer Bauzeit war allerdings mein Antrieb, auch diese Wand noch zu sanieren auf nahezu Null gesunken, weswegen dies wohl in der Ausbaustufe Zwei im kommenden Jahr erfolgen wird....
Die Bestückung mit Matten zur Reduzierung eines Aufpralls ist hingegen Pflicht, wer schon mal ungebremst in eine Spanplatte eingeschlagen ist, kann dies bestätigen und dies selbst, wenn es sich um relativ geringe Fallhöhe handelt. Die Matten besorgt man sich am besten über Verwandte oder Bekannte, meist liegt immer noch irgendwo eine ausgetauschte Matrazte irgendwo herum, die noch nicht dem Sperrmüll zum Opfer gefallen ist. Auch eine Anzeige in der Zeitung wirkt hier oft Wunder, allerdings weiß man sich dann manchmal vor Angeboten nicht mehr zu retten, alte Matratzen wollen anscheinend mehr Leute loswerden. Bei der Verlegung ist dann vor allem wichtig, daß diese keine Spalten untereinander aufweisen, oft die häufigste Unfallgefahr beim Absturz. Hier kann zum Beispiel eine an elastischen Haltepunkten befestigte Plane helfen.

Bild rechts: Nebenan, sozusagen als “Abfallprodukt” des Ausbaus: Ein kleiner Aufenthaltsraum, eigentlich der Raum für die Heizung und Aufbewahrungsort für zahlreiche meist unnütze Dinge, die irgendwann dann den Weg zu e-Bay finden...
An der Wand: Ein Schild, vor ca. 10 Jahren mal in Arco gefunden. Es soll uns auf irgendwas hinweisen, was in 60m passieren wird. Was das wohl sein mag....

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