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Ein netter Brauch oder echte Tradition?
Wohl von beidem etwas...in den Anfängen meiner “Kletterlaufbahn” in der Sektion Kulmbach kannte ich sowas
nicht, zu ungleich war damals die Zusammensetzung der Kletterer. Später, in der Sektion Lichtenfels verwunderte ich die anderen bei einer Terminbesprechung für unser Kletterprogramm mit dem Vorschlag, das übliche
Jahresabschlußklettern einmal nicht schon im Oktober , sondern erst am 31.12. abzuhalten. Nun gut warum nicht, allerdings zeigten sich die Anderen wenig erfreut, so endete das Ganze meist auch nur in der
“einen Route”, die man gemacht haben mußte, um das Jahr zu beschließen, der Rest wurde dann meist ein eher “feucht-fröhliches” Ereignis. Kurz darauf, ich sollte die Jungmannschaft des
Coburger AV’s übernehmen mußte man ja Rituale einführen, damit wenigstens einmal im Jahr alle aus ihren Fernsehsesseln aufstanden. Also warum nicht auch mehr als nur eine Route am 31.12. klettern, auch wenn
das Wetter schlecht ist?
Die Evolution der Tradition
Also gut, der Termin wurde festgesetzt und siehe da: Der Zuspruch war überraschend groß! Bis heute hat sich diese nun
schon als Tradition zu bezeichnende Kletterveranstaltung gehalten, in Coburg nach meinem Weggang aus der Sektion zwar nur als Rumpfveranstaltung, aber immerhin. Dafür haben wir diese Tradition nie vernachlässigt,
zeitweise sogar bis zur Vollkommenheit ausgebaut. Heiner mit Kocher und Glühwein war eine Szenerie, durchaus angenehm sogar. Fast nicht mal die Pflichtroute im Schneesturm geschafft war eine andere, aber alles ist
möglich. Nur der Termin steht schon heute fest! Der 31.12. eines jeden Jahres! Unten einige Bilder aus 2001 und 2006
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