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Alles Mögliche
Die Weihnachtsgeschichte
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Eine – nicht ganz üblich verlaufene – Weihnachtsgeschichte
Fortsetzung 2:
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Auch die Türme von Riglos los Mallos waren nicht das Gelbe vom Ei, jedenfalls nicht das, was wir suchten. Am nächsten
Tag zwar bombiges Wetter mit blauem Himmel ohne Ende, allerdings ein strenger, sehr kalter Wind, die Temperaturen waren auch am Tag noch stark unter Null. An klettern hier in absehbarer Zeit also nicht zu denken...
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Bild:
Erinnert doch irgendwie an die Kleine Zinne: Der Turm von Fire in Riglos los Mallos. War eigentlich im Programm, leider ließen es die Temperaturen nicht zu. Das Bild schaut besser aus, als die tatsächlichen Verhältnisse dann waren, es war naß, saukalt und auch noch windig. Keine guten Vorraussetzungen also, und durch unsere Abreise wurden die auch nicht viel besser. Mal wiederkommen vielleicht, jedenfalls bei besserem Verhältnissen. Um Weihnachten rum sind hier allerdings die Temperaturen doch zu niedrig, da die Türme recht hoch liegen.
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Weiter in den Süden. Das Klettergebiet von Chuililla brachte dann den gewünschten Erfolg. Den ganzen Tag nochmals
unterwegs. Nach fast acht Stunden Fahrt quer durch Spanien waren wir endlich dort. Und: Es regnete! In Strömen!
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Bild:
Die Klettergebiete von Chuililla. Zur damaligen Zeit (Winter 92/93) waren dort nur die links im Bild und im Schatten liegenden Massive und einige kleinere Felsen außerhalb der Schlucht eingebohrt. Das dürfte sich in der Zwischenzeit wohl geändert haben...
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Was macht man in solcher Situation: Man sucht die nächste Kneipe. So machten wir das auch. Das Ding war zwar am
Dorfplatz, dafür versottert ohne Ende, Rauch, den man nicht mal mit der Motorsäge hätte schneiden können und irgendwelche seltsamen Typen, die einem besser nicht nachts begegnen sollten.
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Bild:
Typische Kletterei in Chuililla. Meist schöner, brauner Kalkstein, manchmal auch ein wenig versintert, manchmal Tropflöcher, das Ganze ergibt einen interessanten Klettermix, der das Gebiet sicherlich zu einem der schönsten Kalkgebiete Spaniens macht. Und die Routenauswahl war schon damals überwältigend!
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Wir setzten uns. Irgendwer sprach mich an. Ich fragte, weil ich ihn nicht verstand: „Du You speak English“, worauf
Ernst (bei 120 Dezibel Sex Pistols aus den Lautsprechern) mich irgendwann erlöste. Es waren Deutsche, nur eben halt Schwaben. Ernst saß näher dran, also ließ er sich zumindest erklären, wo sie schliefen und
demzufolge der nächste Ort war, wo man sein Zelt aufstellen konnte (ich rede jetzt hier nicht von Campingplatz). Nun, wir stellten es noch nachts (natürlich mal wieder völlig betrunken, aber diesmal kann ich nix
für, das waren die Schwaben) und im Regen auf und hatten tatsächlich eine recht gute Zeit zusammen, irgendwann konnte ich fast so gut schwäbisch wie oberpfälzerisch. Das Wetter wurde schlagartig besser, entsprechend
unsere Stimmung! Und die Kletterei genau so, wie wir uns das vorgestellt hatten!
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Bild:
Das Örtchen Chuililla, welches sich unterhalb der ehemaligen Burganlage an den Felsen schmiegt. Witzig: Es gibt einige Felsen direkt im Ort, die auch tatsächlich eingebohrt wurden. Klettern mit Puplikum - quasi die Vorstufe zu den heutigen Kletterhallen....
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Bild: Gesehen in Montanejos: Schuhreparatur made in Spain. Früher waren das mal Boral Vector....
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Bild:
Verschneidungskletterei in Montanejos. Die von der Straße aus sichtbare Verschneidung war mir sofort ein “Dorn im Auge”, da mußte ich hoch! Der Führer warnte zwar vor den - im Verhältnis zu französischen Bewertungen - ein nochmal um einen vollen Grad gesteigerte Schwierigkeit in Spanien und nochmal um ein vollen Grad gesteigerte Schwiergkeitsbewertung speziell in Montanejos. Half nix, da mußte ich hoch. Die im Bild gezeigte Verschneidung entpuppte sich dann allerdings als eher angenehm, 6a+ und zwei Grade drauf wäre 6c+, also ganz so wild war das dann doch nicht. Aber mit geschätzten 6b angenehm zu klettern. Aber gut, daß ist auch das einzige, was ich ganz gut kann: Risse und Verschneidungen....
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