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Die Bilder des Monats

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November

Dolomiten
 Routen für Neulinge der Dolomitenkletterei

Die “Canale della Bomba a Mano” am Hexenstein nahe des Falzarogo Passes

Bild links: Was man da sieht, ist noch das bessere Wetter, irgendwo im Hintergrund beleuchtet sogar die Sonne einen Teil des Waldes. Eigentlich war der Entschluß schon gefaßt gewesen wieder heim zu fahren, es war einfach keine Wetterbesserung in Sicht. Und die Überfahrt über den Valparola Paß war bereits recht kritisch, weil bereits mehr als fünf Zentimeter Schnee auf der Staße lagen: Und das Mitte August!
Aber ich überlegte den Entschluß noch einmal - dann eben warten: Ich hatte ja genügend Literatur dabei, die auch mal gelesen werden wollte!

Bild rechts: Der erste Strahl Sonne nach mehreren Tagen Regen. Der Glanz täuscht, das ist nicht allein die Sonne, es ist die Nässe, die da am Abend von den Wänden glänzt. Immerhin noch ein paar Stunden Sonne.
Ob da wohl ein wenig was abtrocknen würde? Man würde sich wohl eine kurze Route suchen müssen und am nächsten Tag nicht zu früh einsteigen.

Unsere Wahl fiel auf die Westwand am Hexenstein, die “Formiche Feroci” oder die “Bomba a Mano” war unser geplantes Ziel. Wir hofften, daß die Westwand heute Abend schon etwas trocknen würde.

Bild links: Eigenlich eine Clubhütte des örtlichen Fußballvereins, im Sommer 2007 allerdings tagelang unser Unterschlupf. Wenigstens ein Dach, unter dem man den ständigem Dauerregen etwas ausweichen konnte - naja, mit zunehmender Regendauer werden die Ansprüche immer geringer. Dort konnte man wenigstens Essen kochen und ein wenig lesen - auch wenn die Außentemperatur von nassen fünf Grad über Null auf Dauer nicht sonderlich angenehm ist. Aber irgendwann mußte doch dieser Regen einmal aufhören...

Bild rechts: Die Falzarego Paßstraße am nächsten Morgen.

Sieht eigentlich noch nicht sonderlich anders aus als gestern, immer noch alles naß, allso ist nicht sonderlich große Eile angebracht. Wir stehen auf und suchen uns ein gemütliches Plätzchen zum Frühstücken, das wir etwas weiter oben an der Paßstraße dann auch finden. Dorthin scheint am Morgen bereits die Sonne und diese ist auch dringend notwendig, um uns etwas aufzutauen.

Bild rechts: Der Hexenstein vom Südwesten.

Sieht immer noch nicht sonderlich gut aus, was wir da sehen. Daher ruhig noch etwas langsam angehen die Sache, doch andererseits ruft uns eine andere Tatsache dann trotzdem zur Eile - die Wolken sind schon wieder da. War am Morgen noch blauer Himmel und der schönste Tag zu erwarten, nun sieht es schon wieder aus wie immer - dabei ist es gerade erst mal kurz nach Neun Uhr morgens.

Bild rechts: Auch die anderen Berge hinter dem Hexenstein leuchten in der Sonne - und sehen fast trockener aus als unsere angestrebte Westwand - leider gibt es kaum Informationen über die Berge, von denen gerade mal ein Namen heraus zu bekommen ist. Es sollen in den letzten Jahren einige Routen dort geklettert worden sein, aber nähere Angaben sind im deutschsprachigen Raum faktisch gar nicht zu bekommen.

Bild links: Blick vom Valparolo Pass in Richtung Westen, die Bergkette markiert in etwa den Frontverlauf von 1915-1918.

Von hier aus starten wir unseren Weg zum Einstieg unserer Route erst einmal mit einem Abstieg. Man parkt am ehemaligen Sperrfort Tre Sassi, dem heutigen Museum an der Valparola Paßstraße, dort befindet sich ein größerer Parkplatz. Man läuft zuerst durch die teilweise resaurierten Schützengräben aus dem ersten Weltkrieg, bis sich der Weg verliert und man unter der Westseite des Hexensteins hindurch läuft.

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