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Bild oben links: Blick auf die bizarren Gipfel zurück in Richtung Rifugio Pordenone. Bild oben rechts: Der Webmaster
beim Studium des Gipfelbuchs, einer schön gestalteten Edelstahl Kassette.
Bild links: Während beim Aufstieg der Helm fein säuberlich auf Uwes Rucksack verblieb, kam er beim Abseilen endlich zum
Einsatz. Wäre aber eigentlich nicht nötig gewesen, das Gelände ist einigermaßen ausgeputzt und es fliegen keine Steine mehr beim Seil abziehen.
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Nach Tissis Begehung stellte dieser kategorisch fest, daß Casaras Behauptungen, er hätte den Nordüberhang geklettert nicht
stimmten. Was folgte war eine hässliche Kontroverse und schließlich der Ausschluß Casaras aus dem CAAI, sein Ruf war damit ruiniert.
Tissi gab als Bewertung für seine Route den nach der damaligen Bewertungsskala höchstmöglichen Grad 6 an, eine höhere
Bewertung war damals nicht möglich, da die Schwierigkeitsskala per Definition dort endete (der sechste Grad bedeutete demnach: “Die Grenze des Menschen möglichem.”) Viele Jahre später, nach
der Öffnung der UIAA Skala nach oben hin waren führende italienische Kletterer der Ansicht, Tissi hatte mit seiner Begehung zumindest den 7. Grad berührt. Dies bedeutet nicht, daß er seine Route am
Campanile frei geklettert hat, wurde zur damaligen Zeit einmal ein Haken geschlagen, so wurde dieser auch zur Fortbewegung verwendet. Aber die Strecken dazwischen, als sich keine Haken anbringen liesen
und frei Kletterei die einzige Alternative war haben wohl diesen Schwierigkeitsgrad erreicht.
Und dies ist die eigentliche Sensation an dieser Geschichte, galt doch vorher Dietrich Hasse als
derjenige, der im Juli 1958 an der Diretissima der Nordwand der Großen Zinne in den Sextner Dolomiten als erster (aber ebenfalls nur zwischen den Haken, also nicht komplett in Freikletterei) zusammen mit
Brandler, Lehne und Löw den 7. Grad in den Alpen geklettert haben soll.
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