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Bilder oben:
Dichter Nebel beherrschte das Tal kurz nach fünf Uhr früh, als wir uns auf den Weg zur Cima del Coro machten, dummerweise ganz hinten am Talschluß des unteren Val Canali. Die Schinderei beginnt also schon sehr früh und der feuchte Nebel läßt uns schon ganz unten daran zweifeln, daß wir heute eine Route klettern werden. Die Gedanken sind allerdings noch ungeordnet und beugen sich höchstens dem gleichmäßiger werdenen Atem und den knischenden Steinen. Eine Stunde bis zum Rifugio Treviso ist angegeben und wir legen fast ein zu schnelles Tempo vor - dennoch kommen wir höchstens fünf Minuten vor der Zeit an. Noch zwei Stunden zum Einstieg, werden wir dieses Höllentempo überhaupt noch länger durchhalten können und dann wirklich noch zwei Stunden? Und wofür? Wir sehen auf die Felsen der Pala di Rifugio (unten im Bild links der Bildmitte), alles naß. An ein Durchkommen wäre hier nicht zu denken, vielleicht weiter oben an unserem Ziel, dort ist der Fels nicht mehr grasdurchsetzt, aber die Hoffnung auf gute Verhältnisse in der Wand schwindet genauso wie die Motivation, jetzt weiter zu laufen. Wir tun es, eher mechanisch denn wirklich davon überzeugt!
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