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Dolomiten Die schweren Routen für Genießer
Die “Via Elektroshock” an der Croda Negra
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Bild links: Die Marmolada von Norden. Auch hier bekam im Winter 2003 der Gletscher wieder etwas Zuwachs, was man
an den ausgedehnten Schneefeldern zumindest erahnen kann (normalerweise befindet sich zu dieser Jahreszeit nur noch grauer Altschnee am Gletscher). Weiterer Wehmutstropfen für alle Südwand Begeher:
Die Seilbahn ist wegen Renovierung außer Betrieb. Wer also glaubt, nach einer harten Südwandroute einfach so ins Tal schweben zu können: Fehlanzeige!
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Bild rechts: Am Einstieg der Croda Negra. Die wunderschönen grünen Wiesen unterhalb der Wand lassen kaum
vermuten, daß genau hier die Frontlinie zwischen Österreichern und Italienern im ersten Weltkrieg verlief. Obwohl man dies heute kaum mehr erkennen kann, nicht die ganze Landschaft ist natürlichen
Ursprungs. Einige Stellen wurden durch das Sprengen von ganzen Bergketten etwas “geglättet”. Und auch am Gipfel der Croda Negra findet sich noch genügend Gerümpel, von der Eisenstange bis zur
Proviantdose...
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Bild links: Stefan Wagenhals in der ersten Seillänge der “Via Elektroshock” (7-). Die von Eugenio
Ciprini erstbegangene Route hat vor allem zwei hervorstechende Eigenschaften: Bester Fels und Bohrhaken. Zwar sollten v.a. leichtere Seillängen mit mobilen Sicherungsmitteln nachgesichert werden, aber
die schweren Längen bescheren hier durch die vernünftige, aber nicht übernagelte Sicherung einen nahezu unbeschwerten Klettergenuß. Und die Felsqualität: Dolomiten at its Best!
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