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Dolomiten Die schweren Routen für Genießer
Die “Via Principessa” am Torre Pian del Boui
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Bild links: Blick vom Einstieg am Torre Pian del Boui in das Tal Richtung Auronzo di Cadore.
Bild unten links:
Unsere geplante Einkletterei am Turm fiel dann im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Die meist nur 4 Seillängen langen Routen an der Südwestwand des Turms waren aufgrund der vorangegangenen Regentage naß und kalt, was sich letztendlich schnell als fragwürdiges und v.a. gefährliches Vergnügen heraus stellte, da die Risse immer noch naß und schmierig waren.
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Bild oben rechts: Abseilen an der Via Principessa. Aufgeben wollten wir jedoch nicht, weswegen es uns anderen
Tags nochmals an den Torre Pian del Boui zog. So konnte ich die Schlüsselseillänge der Route immerhin frei klettern und bewertete sie mit dem Grad 8-. Da es praktisch keine Literatur zu dieser Gruppe
gibt, bleibt hier als einzige Quelle der Führer von Eugenio Cipriani, der allerdings alle Bewertungen oberhalb von 6a mit a0 angibt. Dennoch: Haken- abstände von 2m lassen hier leicht Sportkletterfeeling
aufkommen!
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Bild oben und rechts:
Blick in die Sextner Dolomiten (oben) und die Karnischen Alpen (rechts) vom Torre Pian del Boui.
So sind die Stände der Via Prinzipessa meist mit zwei Bohr- haken ausgestattet, was den Genuß hier noch weiter zu steigern
vermag. Wer die schweren Stellen nicht frei klettern kann, kommt außerdem mit Bohrhakenhilfe gut weiter. Dennoch sollte nicht nur mit 10 Expressen am Gurt eingestiegen werden: Die leichten Seillängen
oberhalb der Schlüssellänge erfordern teilweise wieder eigene Absicherung!
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