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Seit über 10 Jahren kenne ich Michael, insofern warf mich auch sein Anruf: “Jürgen, gehst Du klettern?” jetzt
auch nicht auf Anhieb aus meiner selbstgewählten Depression. Dies änderte sich aber, je länger wir unterwegs waren. Anfänglich noch spärlich, bald jeden Tag. Das schöne an unseren Unternehungen: Nie
gleich, nie langweilig. Kein Teil von “Die Jungen wollen doch nur perfekten Fels”, nein. Manchmal mußte ich ihn mit nahezu körperlicher Gewalt davon abhalten, wenn er den letzten Dreck dann
doch noch unbedingt machen wollte.
Die Frequenz wurde häufiger, daher mußten auch neue Ziele her....
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