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Der Webmaster in “Steckelesriß” (6+)

Ob man den Rest - also nach dem zweiten Haken - als Entspannungsübung definiert oder nicht, bleibt sicherlich dem jeweiligen Begeher überlassen. Zumindest die Tatsache, daß ab dann eine möglicherweise tödliche Verletzung abgewendet ist, sollte als Indiz dafür gewertet werden. Das die Anzahl der freien Begehungen hingegen nahezu exponentiell größer wäre, wenn die oberen Stellen leichter wären, spricht weniger für die Route als für die etwas “eigene” Hakensetzung.

Denn wäre diese etwas anders, hätte man sich nicht schon nach fünf Metern jeglicher Kraft beraubt. Einziger Vorteil für reine Rißspezialisten ist die Tatsache, daß weiter oben wieder die klassischen Lehren der Rißkletterer greifen, was heißen soll: Je mehr der Körperteile im Riß versenkt werden können, desto besser.

Dabei ist es nicht zwingend notwendig, sinnvolle Körperteile auszuwählen, lediglich die Anzahl der darin verklemmten Teile entscheidet über die notwendige Klemmwirkung. Ach, hatte ich schon erwähnt - es gibt sicherlich schönere Routen in Burglesau, die letzte der dort möglichen Neutouren (inzwischen Zone 2) gehört sicherlich dazu (Die Arroganz der Macht, eingebohrt für meinen Freund Dabbelju). Aber: Muß man die unbedingt machen?

Bilder: Alle Bilder dieser Serie wurden aufgenommen von Bernd Weberpals

Üblicherweise vermeide ich es auch, selbst auf den Photos zu sein, in diesem Fall mußte ich jedoch dieses Prinzip einmal durchbrechen.

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