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Frankenjura
 Die Edelsteine

Walter Krasser in “Diamantenfieber” (8-)

Walter Krasser in “Diamantenfieber” (8-)
Also nein, man kann wirklich alles mögliche an guten Sachen erzählen über die Edelsteine, eines aber sicherlich nicht: Es ist kein Winterfels! Das Tal, in dem der Fels liegt ist relativ tief, deswegen geht die ohnehin recht selten reinscheinende Sonne auch entsprechend früh wieder aus dem Tal raus! Als die Kamera dann im ersten Bild des “Diamantenfiebers” bereits auf Blitzbetrieb umschaltet, wird mir das ebenso “blitz”artig klar. Alle weiteren Bilder täuschen ein helleres Tageslicht vor, hier greift der automatische Weißabgleich der Kamera ein.
Zurück zur Route: Wie sollte man es anders erwarten, mal wieder eine geniale Route von Karten Oelze, die besonders aus dem Mix aus schwerer Einstiegsplatte mit Mikrogriffen, interessantem Überhang mit schwer zu findenden, dann aber entsprechend großen Henkeln, einen Ausstieg über die sehr entspannende Ausstiegswand - nicht leicht aber interessant - eine gelungene Kombination aus allen möglichen Kletterstilen bietet.
Sicherlich eine der “fränkischen Köstlichkeiten”, im Herbst allerdings recht “kühl” serviert.

Bilder: Walter Krasser in “Diamantenfieber” (8-)
Die Bilder oben zeigen den relativ unspektakulär dreinblickenden, dann aber gar nicht so einfachen Überhangteil, der eigentlich gar nicht so kleingriffig ist, bei dem die Griffe allerdings schlecht zu ertasten (also kein fränkischer Überhang: Drüberlangen und sich wohlfühlen) und obendrein irgendwie in die falsche Richtung zeigen.
Typisches Beispiel unterschiedlicher Kletterstile: Während Walter auch über die im Schwertner-Führer erwähnte “kleingriffige Einstiegsplatte” mit der Sicherheit einer Planierraupe einfach “drüberwalzt”, kriegt er an dem Überhang irgendwie schon größere Schwierigkeiten. Ich dagegen das genaue Gegenteil: Während zahllose Flüche über solche “Drecksplatten” die Eichhörnchen bei der letzten Futtersuche des Jahres noch einmal empfindlich stören, greife ich irgendwie drüber, nehme irgendwelche, wenn auch verkehrt geschichtete Griffe, zerre hoch und schon stehe ich wieder in gutgriffigem Gelände. Oder vielleicht war es nur die Wut über die erwähnte “Drecksplatte” am Einstieg. Ich muß mal üben: Vielleicht werde ich ja auch noch irgedwann ein Plattenkletterer...

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