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Die erst seit dem Jahr 2000 eingebohrte: “Dumbo” war recht schnell Ziel vieler Kletterer. Da
kann man noch so schimpfen über “reingequetschte” Linien, hätte ich dies früh genug gesehen, ich hätte sie genauso reingequetscht. Vielleicht ein klein wenig vergleichbar mit “Bärway to
heaven”. Genauso reingequetscht, aber auch genauso lohnend (aber deutlich leichter, 8- hatte ich mal ausgeworfen, mit 7+ wird sie in den meisten Datenbanken geführt). Über den Schwierigkeitsgrad
von Dumbo wird dagegen kaum diskutiert: Obwohl zweigeteilt und am Band mit der guten Ruhemöglichkeit: 9- ist korrekt.
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Platten sind für den Mann des sinnlosen Durchreißens (ich selbst) natürlich ein Graus! Fragt mich bei dem
Photo bitte nicht, an was sich Bernd da eigentlich festhält, ich weiß es nicht! Habe es mehrmals so probiert, er hält sich definitiv an nichts fest! Ich stelle mich hier lieber etwas weiter links und
halte ein Stopfloch, welches für meine zwei Wurstfinger gerade geeignet ist und zu dem ich auch noch so gerade (überstreckt) hinkomme. Bernd hingegen verbringt hier ein anatomisches Wunder (ich weiß
schon, alle machen es so, ich bin glaube ich der einzige, der diesen Zug genau so nicht kann!?)
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Ein wenig Zeit sollte man sich schon genommen haben, bevor man den oberen, nur kurzen, dafür um so härtenen
Teil der Route angeht. Bernd hier beim Einhängen des ersten der beiden Hakens oben, danach folgt nur noch der Umlenker (der auch von der “Rasierklinge (9)” noch mitbenutzt wird). Unter diesem
Haken auch der einzige Nachteil der Tour: Am Band hängt man noch einen Rosthaken des Großziegenfelder Weges (6), dem Quergang, welcher über das Band die Route kreuzt, mit ein. Dieser wäre bei der
Einrichtung der Tour eigentlich leicht mit zu ersetzen gewesen!
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Zweigeteilt sicherlich, allerdings erst mal über den ersten Teil drüber kommen! Der wartet nämlich nach dem
Einstieg (entweder über Saus und Baus (harter Bouler) oder über Basic Instinct (sehr langer Quergang)) erst mal mit sehr harten Zügen auf, bis der dritte Haken geklinkt werden kann. Und dann - ach du
Schande: auch noch eine Plattenstelle um zum Band zu gelangen.
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Bernd am Ende der ersten Schlüsselstelle, kurz vor dem Band, welches auch für längere Rast vor den oberen
Teil der Route gut geeignet ist. Einzig hier kommt etwas Angst auf: Weil der letzte Haken hinter dem Bauch verschwindet, glaubt man beim Aufrichten an der schweren Stelle an einen weiten Sturz! Aber
keine Angst, ich habe das mehr als einmal durchgetestet: Selbst bei sehr dynamischer Sicherung ist ein Sturz ungefährlich und wesentlich weniger weit, als man geglaubt hatte.
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Die nun folgende Stelle hat mich stark an die Schlüsselstelle von “Basic Instinct (7-)”
erinnert. Etwas Schwung holen und schon ist man in dem sehr guten Loch, welches Bernd jetzt mit links greift. Dabei ist es (je nach Körpergröße) nicht einmal unbedingt zwingend, das Loch mit links zu
kriegen, lassen doch die oberen guten Löcher ein Wechseln jederzeit zu. Erst dann beginnt auch die zweite Schlüsselstelle der Route!
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Um genau diese Stelle handelt es sich! Die Schwierigkeit ergibt sich aus den sehr kleinen, bei längerem
Regen auch noch feucht werdenden Kellen und dem Fehlen von Tritten, die zu allem Überfluß im Bauch auch schnell aus dem Blickfeld verschwinden! Der relativ weit aussehende Hakenabstand zum Umlenker
entpuppt sich aber als unkritisch, kommt man doch nach dieser Stelle sehr schnell zu den “Brotzeithenkeln” davor. Also, ich hoffe, ich habe Appetit gemacht auf die Tour!
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