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Frankenjura Hanfplantage
Bernd Weberpals in “Stelle mit Nix”
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Alle Bilder: Bernd Weberpals in “Stelle mit Nix” (9+) am Rolandfels im Ziegenfelder Tal.
Wie bereits auf der vorherigen Seite erwähnt ist die Angabe der Schwierigkeit mit 9+ keine genaue, sondern eher eine
Quersumme aus den Äußerungen verschiedener Kletterer, die die Route nach Ausbruch der Leiste probiert haben.
Allerdings zählt die Route komischerweise eher zu den seltener begangenen Routen am Roland, was wohl auch als Ausdruck
der von manchen vertretenen Haltung des möglichst schnellen Erfolges im Fels gewertet werden kann. Frei nach dem Motto: Da klettere ich doch lieber unterbewertete 9-en, anstatt mich in einer
wahrscheinlich viel schwereren Route abzuplagen. Ich wenn ich sie dann trotzdem geschafft habe, sagen die Anderen dann doch ohnehin nur: “Steht aber im Führer nur mit Neun Minus drin...”
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Routeninfo
Grundsätzlich ist die von Michael Mürschberger im Jahr 1999 erstbegangene Route in drei Teile einzuteilen:
Der erste, stark boulderlastige Teil mit sehr hohen Schwierigkeiten und der maximalkräftigen Einzelstelle im Bild links zwischen dem zweiten und dem dritten Haken. Danach (Bilder untenund nächste Seite)
folgt der Übergang mit einem ebenfalls weiten Zug aus dem Aufleger in einen guten Griff und dem Übergang in die Senkrechte, die einen kleinen Schüttelpunkt erlaubt. Der dritte Teil schließlich (Bilder
auf der letzten Seite) ist der Ausdauerteil, welcher sogar noch bis zum Umlenker verschiedene “Rausschmeißer” im Angebot hat.
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Info Rolandfels:
Mitte der 90er Jahre besaß der Rolandfels gerade mal drei Routen, die nicht nur auf Grund des schlechten
Hakenmaterials sondern auch wegen der traditionellen Kletterer, die bis dato dort selten unterwegs waren, war der Fels relativ unbekannt auch unter heimischen Kletterern. So war auch ich der Ansicht, daß
eine “Restaurierung” der alten Routen und eventuelle Neutouren ruhig noch warten könnten, bis lohnendere Felsen vollständig erschlossen sein würden. Dieser Ansicht waren die drei Kletterer
und Erschließer Michael Mürschberger, Werner Röder und Philipp Warda aber nicht. Umso erstaunter war ich dann, als ich von neuen Routen am Rolandfels hörte. Dann doch mal hochgelaufen und Bauklötze
gestaunt: Was war aus diesem dem Vergessen anheim gefallenen Felsen jetzt plötzlich geworden - tausende von Routen auf einmal... Vielleicht auch besser so, daß es die Jungs gemacht haben, ich hätte
ohnehin die meisten Routen nicht klettern können...
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