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Frankenjura Kleinziegenfelder Tal, Weihersmühler Wand
Route: “www.kletterphoto.de”
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Lange war mir diese Linie aufgefallen zwischen dem “Weihersmühler Weg” (7) und dem
“Solidaritätsweg (7+), sorry, in den Führern steht das leichter aber geht einfach mal hin, ihr könnt euch schon überzeugen, daß ich da nicht überteibe, auch die von mir hochgestuften Bewertungen
fallen nicht zu leicht aus, in manchen Gebieten gehen solche Touren auch mit 8- durch. Jedenfalls habe ich mir diesen Sommer überlegt: Einbohren, die Linie ist gut. Eine gerade Linie, Linie des
fallenden Tropens sozusagen, stimmt ja auch, die Route zieht sich über den deutlich ausgeprägten schwarzen Wasserstreifen, den Bernd gerade mit rechts erreicht.
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Bild rechts: Loch gekriegt für rechts, jetzt Füße ordnen, so schnell wie möglich raus aus dem
Überhang. Jetzt der Rausschmeißer: Zu viele Griffe, leider alle einigermaßen schlecht. Blos nicht zu oft wechseln. Jeder wird hier seine eigene, für ihn passende Reihenfolge entwickeln
müssen. Ich habe hier sehr viel von Bernd gelernt, als wir beide versucht haben, die Tour zu klettern. Ach, so nimmt er diesen Griff, wieso habe ich das noch nicht so probiert? Blieb mir ja
nix anderes übrig, habe es dann auch so probiert - und siehe da, ich hatte eine Lösung für die Stelle. Daraus folgt mal wieder: Die eigene Kreativität hilft nur ein Stück weiter. Auch andere
machen Sachen gut, richtiger als man selbst. Auch andere Lösungen probieren und neue Wege kennenlernen. Dies gilt nicht nur im Klettern, auch im “wirklichen” Leben.
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Der vorläufige Rettungsanker: Die große Schuppe, gute Griffe dahinter. Leider nicht so gut, daß man sich
daran aufhalten könnte. Das Schütteln bringt zwar kurzzeitige Entlastung, wie gesagt, kurzzeitig. Nur noch einen Meter schwere Kletterei. Aber der Meter muß halt noch bewältigt werden.
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Noch ein Griff zum Ausstieg. Wir haben die Tour kurz hintereinander klettern können, ich habe sie auf den
Namen: www.kletterphoto.de getauft, einfach als “Werbung” für meine Seite, obwohl ich damit niemals Werbung machen will. Lediglich über die Schwierigkeit waren wir uns etwas
uneins. Während ich sie mit 9- korrekt bewertet fand, warf Martin, der die Route als dritter klettern konnte, gerade mal ne schlappe 8 dafür aus. In der Mitte liegt wohl die Wirklichkeit, daher wird wohl
8+ passend sein. Für meine Bewertung spricht allerdings eine frapierende Ähnlichkeit mit dem BB-Weg am Stübiger Turm. Unten der Sprung, dann das komplizierte Zwischenstück, welches man genau kennen muß,
oben nochmal der Aufrichter, an dem man immer noch gerne mal rausfällt. Aber sei es, wie es sei, die richtige Schwierigkeit wird die Zeit bringen und hoffentlich viele Kletterer, die sich mal an diese
eigentlich fast vergessene Wand wagen.
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Vielleicht habe ich aber dennoch jemand auf den Geschmack gebracht...
Irgendwann bringe ich mal ein Topo, vorab, von links nach rechts die Routen:
1) Dornenweg 6+ (lebensgefährlich, nicht einsteigen!) 2) Rampe 2 (ebenfalls lebensgefährlich) und direkt darüber:
3) Schnüffeloase 9- (meinem Hund Rocky gewidmet) 4) Narrenriß 7- (wäre mit Friend absicherbar, allerdings kein UH, außerdem überlebt man ja sowieso die Rampe nicht.
5) Weihersmühler Weg 7 (unten etwas bröcklig, oben recht knifflig) 6) www.kletterphoto.de 9- (sicherlich die schönste Tour der Wand) 7) Solidaritätsweg 7+ (neu saniert, gute Tour)
8) Dickes Ende 7+ (in den Führern mit 8- allerdings etwas leichter als 6)) 9) Franz-Fischer Ged. Weg 7- (Quergang, aber sehr schön) 10) Muffensausen 8- (braucht man nach der Sanierung keines mehr zu haben)
11) Keine Wäsche, Kein Essen 9 (Vorsicht, hart für den Grad)
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