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Hinkommen - aber wie?
Mehrere Möglichkeiten bieten sich hier an, wobei keine eigentlich richtig “leicht” erscheint. “Scotti,
beam mich hin” ist hier leider noch nicht aufgenommen.
Grundsätzliches:
Man sollte nicht glauben, man käme so auf einen Rutscher hin, die Fahrt dahin verschlingt wenigstens zwei Tage hin und zwei Tage zurück, das wird bei einem zweiwöchigen Urlaub also bereits knapp!
Möglichkeit 1: Auto Hier gibt es auch wieder mehrere Möglichkeiten: 1) Fahrt durch das ehemalige
Jugoslawien: Haben wir beim ersten Mal auch gemacht, Strecke ab München: ca. 1850 km (einfach, also vorher vielleicht nochmal Auto in die Werkstatt geben). Die Fahrt durch das ehemalige Jugoslawien ist nicht ganz
ungefährlich, besser ist es hier, nur zum Tanken stehen zu bleiben. Die Währung beim Tanken ist der Euro, ebenso in anderen Läden. Wer sein Leben lieber beim Klettern verliert als auf einer Tanke, sollte diesen
“Zustieg” allerdings vorsichtig angehen. Einer sollte immer am Auto bleiben. Wer doch so hin will: Grüne Versicherungskarte nicht vergessen, sonst ist schon an der Grenze Schluß mit Meteora!
2) Fähre, in diesem Fall: Autofähre: Wer sein Auto liebt, der schiebt oder fährt besser nicht mit der Fähre. Von Ancona
(ca. 10-12 Autostunden von Lichtenfels (ca. 7-10 Autostunden von München) übersetzen bis Igoumenitsa. Die Überfahrt dauert ca. 25 Stunden. Man sollte ca. 2-3 Stunden vorher da sein, also dauert die Anseise nochmal
länger. Man kann den italienischen Stiefel runterfahren bis Bari oder Brindisi, dann beträgt die Überfahrt nur noch ca. 6-9 Stunden - die Zeit hat man dafür auf der Autostrada gelassen. Vorsicht: Nicht mit
Nobelkarossen auf die Fähre: Die Autos werden in kurzer Zeit relativ schnell auf engem Raum gedrängt! Ich hatte bei meinem nagelneuen Alfa gleich eine Delle in der Tür von einem daneben stehendem Motorad.
Reklamation: Zwecklos!
Möglichkeit 2: Flug Geht schnell: Bis Tessaloniki werden Charterflüge angeboten, sicher die schnellste
Möglichkeit, um nach Meteora zu kommen: Nachteil: Man hat kein Auto, außerdem: Die Klettersachen, die müßen ja auch irgendwo hin. Ein Rucksack voll muß hier genügen, dann halt in einer Pension einmieten und laufen
zu den Felsen! Ist ja nicht all zu weit zu den Felsen, allerdings die Bahn- und Busreise von Thessaloniki ist auch noch mal Zeit aufwändig! Näher nach Meteora gehen keine Linienflüge. Entweder früh buchen oder nach
Athen fliegen. Von dort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter (Bus und Bahn). Bis Kalambaka führt die Bahn, dann weiter mit dem Bus. Kann, je nachdem, wie man die Verbindung erwischt, auch nochmal 10 Stunden
dauern. Außerdem sollte man bedenken, daß man nicht mehr als sein Kletterzeug mitnehmen kann im Flieger! Eventuell dann Unterkunft schon vorher buchen! Der Führer von Dietrich Hasse und Heinz Lothar Stutte
hilft hier mit einigen Werbungen. Auch diese Möglichkeit ist aber nicht wirklich schnell: Man sollte den Aufwand vor und nach dem Flug nicht außer acht lassen: Fahrt Lichtenfels-München: (ca. 3 Stunden), mindestens
2 Stunden vorher da sein zum Einchecken, dann fallen an: Kosten für das Unterstellen des Autos (für zwei Wochen, darunter lohnt eine Reise nach Meteora sowieso nicht, auch schon mal ein paar Euro). Dann auschecken,
Bus und Bahnverbindung suchen (spricht hier jemand griechisch) usw.
Moglichkeit 3: Bahn Soll angeblich auch gehen, mir wurde allerdings berichtet, daß auch hier die Chance groß sei, bestohlen zu
werden, daher evenuelle Schlafkabine buchen. Reisezeit ebenfalls länger als 24 Stunden. Näheres unbekannt.
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