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Sardinien Sardiniens Südwesten
Die Klettergebiete bei Iglesias (Seite 1/2)
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Gut oder böse? Die Umweltsünden aus früherer Zeit werden in Sardinien nicht “renaturiert”. Eisenerze wurden
hier bis vor dem 2. Weltkrieg abgebaut, die Narben bleiben aber. Ist es nun besser, die Natur “erobert” sich das wieder selbst zurück oder muß der Mensch was dazu tun? Auch das ist ein Ökosystem.
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Endlich gefunden: Das Klettergebiet der Punta Pilocca. Ach Du Scheiße: Platten! So glatt, daß eine 6a schon zum
unüberwindlichen Hindernis wird. Noch nicht vollständig saniert, flöste mir das Gebiet schon einiges an Respekt ein. Die senkrechten 6c’s und 7a’s sahen schon gut aus, nicht aber die Haken dort drin. Zu
lang Sonne drin, entsprechend ist auch die Temperatur am Fels - trotz Schatten in der Zwischenzeit! Ich gebe es ja gerne zu - das war dann nicht so mein Traum - Klettergebiet. Weiß nicht ob der “Sinnlose
Durchreißer” lieber das Klettern aufgeben würde oder es halt doch in Platten versuchen würde wenn er keine andere Wahl hätte - will ich auch nicht wissen!
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Rückfahrt in Richtung Campingplatz. Klar, die Jungs haben die Straße gebaut mit dem was sie halt nun mal hatten - mit
Eisenerz. Dumm ist allerdings: Man wirbelt irgendwie mehr Staub auf, als man hinter sich lassen kann. Keine Change, bei 35°C ein Fenster aufzumachen. Ein kurzer Stopp führt sofort zur Staubvergiftung. Allerdings
auch fürs Auto. Irgendwie dachte ich mir auf der Heimfahrt, wieso geht hier nix in meinem Alfa. Bin danach gleich zum Kundendienst gefahren, die haben den Luftfilter ausgetauscht. Auf einmal ging die Kiste wieder ab
wie eine Rakete. Danach waren irgendwie mal die Scheiben beschlagen. Ich drehte die Lüftung auf volle Touren und war auf einmal im Innenraum von einer roten Staubwolke umgeben, die so dicht war, daß ich das Fenster
öffnen mußte, um die Straße noch zu sehen. Soviel zum Thema: Eisenerz oder: Punta Pilocca.
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