kletterphoto.de
        von Jürgen Kremer

Home
Zu den Galerien
Über mich
Gästebuch
Neues
Links
Alles mögliche

DIE BILDER DES MONATS

April 2017 klein

Das Bild des Monats
April

DER LINK DES MONATS

Link Mai klein

Der Link des Monats: Eines der ältesten Musikvideos: Bod Dylan: Subterranean Homesick Blues

Sardinien
 Sardiniens Osten

Die Klettergebiete rund um Cala Gonone: Die Grotte Biddiriscottai

Die phantastische Grotte mit dem unaussprechlichen Namen: Sintersäulen ohne Ende verspricht der Führer. Irgendwo dort hinten, irgendwo zwischen Licht und Schatten liegt diese Grotte! Dort mußten wir einfach hin!

15min Gehzeit verspricht der Führer - wie gesagt: verspricht er, halten kann er’s nicht! Nachdem der Hang z.T. abgerutscht ist und Tonnen Basaltblöcke über den Weg lagen: 45min könnte passen!

Kurz vor der Grotte: Das Gestein sieht im wahrsten Sinne des Wortes “grottenscharf” aus, mir stellt sich nur immer wieder die Frage: Warum hat hier noch niemand etwas eingebohrt: Bester Fels, phanstische, großartige Linien sind hier möglich! Sowas gäb’s bei uns nicht mehr!

Klettern wie im Paradies: Direkt in der Grotte und dann ins Meer. Aber auch das Paradies hat so seine Schattenseiten: Ohne 5 ltr. Flüssigkeit hierher zu schaffen, geht sowieso nix, weils zu heiß ist und das Meer hat Salz drin.

Extrem überhängend und anstrengend aussehend, bietet der rechte Teil der Grotte auch Spielraum für den gemäßigten Kletterer. Gutgesicherte Routen leiten bis unter das große Dach, die Schwierigkeiten liegen in einem Bereich bis max. 6a (6+), sehr gut gesichert. Erst unter dem Dach fangen die wirklichen Hämmer an, ein Dach, so waagrecht, so abschreckend und doch so gutgriffig! Allerdings (ab dem Dach) im Juni 2001 noch nicht saniert und mit Haken von zweifelhafter Haltbarkeit!

Blick zurück: Na wenigstens ist schon mal Schatten in der Grotte. Zukünftig werde ich es so machen, wie die Italiener, die auch hier sind: Mit Kanu schnell hergerudert statt anstrengend gelaufen. Die haben aber auch immer alles bei im Urlaub. Hoffentlich erklärt denen niemals irgendwer, daß man an Autos Anhängerkupplungen ranschrauben kann. Dann werden Holländer wie die reinsten Anfänger aussehen!

Eine Ausnahme im unteren Teil der Grotte: Die Route “Schiavi Bianchi” zählt mit 6c+(8-) eher zu den schwereren. Aber dafür sehr lohnend: Nach den sehr harten Zügen am und nach dem Überhang erwartet einem großgriffige Kletterei, bei der die Kraft auf jeden Fall noch bis zum Umlenker reichen sollte! Dennoch nicht zu unterschätzen!

Klettererschicksal auf Sardinien: Irgendwie kommt man doch immer erst am Abend heim auf dem Camping, zum einen sind die Felsen einfach zu toll, um da einfach unmotiviert aufzuhören, zum anderen erlaubt einem die Hitze nur das Klettern im Schatten. Im Bild: Bärli auf dem (hier) intakten Teil des Weges zurück nach Cala Gonone.

Klickt hier oder auf das untere Bild, um zurück zur Auswahlseite Sardiniens Osten zu kommen.

[Home] [Zu den Galerien] [Über mich] [Gästebuch] [Neues] [Links] [Alles mögliche]