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Galerien und Reiseinformationen zu Sizilien
Infos rund um Sizilien: Klettern, Reisen und mehr...
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Land und Leute: Würde eine Wahl stattfinden, ich würde die Sizilianer zum freundlichsten Volk Europas wählen.
Die alte Frau, die uns mitten auf der Straße ansprach, ob wir denn fremd wären und was wir suchen würden, den jungen Burschen, der uns den Weg zum nächsten Lebensmittelgeschäft erklärte, weil er sah,
daß wir etwas planlos durch die Straßen irrten und uns ansprach. Aber das Wichtigste für mich war die Tatsache, daß man fast alle Vorurteile, die man mit Sizilien verbindet, einfach über den Haufen
schmeißen muß, eine angenehme, allerdings für Manchen auch erschreckende Erkenntnis.
Bild links: Obstverkäufer in Sveracavallo bei Palermo
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Bild rechts: Felsstruktur in Palermo. Hornhaut, sei wachsam!
Sizilien und die Preise:
Klar, eine interessante Frage, möchte man doch nicht auch noch, nachdem man so viele Kilometer gefahren ist, auch noch überteuerte Preise für Essen und Unterkunft bezahlen. Aber auch hier kann ich beruhigen: Für ein “Moretti” (0,66cl) und ich rechne hier den Fränkischen Bierpreis, da ja die meisten Franken dann auch Biertrinker sind, zahlten wir an der Strandpromenade von Sveracavallo gerade mal 1,50 Euro in einer Pizzeria. Also nicht unbedingt so, daß man da dreimal erst mal schluckt, bevor man seinen ersten Schluck nimmt. Für eher schwäbisch angehauchte Weintrinker war Italien ohnehin noch nie ein Problem und die billigste Pizza lag bei 2,85 Euro, also auch kein Grund zur Klage!
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Sizilien und die Menschen:
Gut, dann fangen wir halt mal mit der Sprache an, die Sizilianer sprechen einen anscheinend eigenartigen Dialekt, der etwas schwerer zu verstehen ist, aber man kommt mit dem breit gespochenen fränkischen Dialekt fast genauso gut durch, da viele Sizilianer bereits in Deutschland gearbeitet haben und oft sehr gut Deutsch sprechen. Eines der nettesten und aufgeschlossensten Völker Europas sollte aber wahrscheinlich mit zumindest ein paar Brocken Italienisch angesprochen werden, man wird es dem Besucher danken. In Castelmare waren wir zwei Tage und fragten in unserer “Stammkneipe”, ob wir die Gläser, aus denen wir getrunken haben, käuflich erwerben könnten. Der Wirt, der die Gläser anschließend ausspülte und einpackte, war fast beleidigt, als wir was dafür bezahlen wollten. Und ihm war sicherlich auch klar, daß wir wahrscheinlich nächstes Wochenende nicht mehr bei ihm verweilen würden.
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