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Bild: Das Klettergebiet von Montgrony in Spaniens Norden
Kletterinfos zu Montgrony:
Ist man die die steile kurvige Straße nach Montgrony erst mal hochgefahren, hat einen kein wild gewordener Busfahrer fast in den Straßengraben gedrängt und sind auch die sonstigen Unbilden des Lebens so halbwegs überstanden, kann man von der Straße aus schon erahnen, was einem erwartet: Alles, was das Klettererherz begehrt! Kurze Zustiege, schöne Routen und eine Kneipe direkt am Klettergebiet! Na wenn das nix ist!
Kurz aufgedröselt:
Zustiege:
Wie auf dem Bild ja schon erkennbar, kann man an den Hauptsektoren quasi von der Motorhaube aus sichern. Hier ist das Niveau allerdings meist etwas höher, wer sich aufwärmen will, geht durch die “Santurai” durch und über steile Treppen nach oben zum Sektor “Sant Pere”, an denen sich viele Routen zwischen 5a und 6b befinden. Dies ist der weiteste Zustieg, etwa nach 10-15 Minuten ist man in der zweiten Etage! Alle anderen Zustiege sind wie gesagt den Namen Zustieg noch nicht mal wert, lediglich für den sehr harten Sektor “El Parking”, der komischerweise nicht am Parkplatz, sondern hinter der Santurai liegt, müssen sportliche 3-4 Minuten eingeplant werden.
Routen:
Meist sehr schöne, bombenfeste Routen an graugelben Fels. Durchschnittshöhe etwa 25m, man kann auch mit einem 50m Seil die meisten Routen klettern. Die Schwierigkeitsverteilung geht von oben nach unten aufsteigend, will heißen, in dem oberen Sektor “Sant Pere” befinden sich die leichtesten Routen zwischen 5a und 6b, im “mittleren” Teil, also den Sektoren, die ihr auch im Bild seht herrschen Schwierigkeitsgrade zwischen 6b und 7b vor. Im rechten Teil des Gebiets, also den Sektoren “El Parking” und “La Vena”, die sich rechts unterhalb der Santurai befinden, sollte man dagegen unter einem Kletterniveau von 7b+ sein Seil lieber nicht auspacken. Die Routen sind fast alle südlich oder südwestlich ausgerichtet, was trotz der enormen Meereshöhe von knapp 1400m den Kletterspaß zwischen Juni und September nahezu unmöglich macht, da sich die Wand dann sehr unangenehm aufheizt. Dafür findet man aber im späten Herbst und im Frühjahr nahezu ideale Bedingungen vor, da die Wand aufgrund der Meereshöhe von den meist hartnäckigen Frühjahrs- und Herbstnebeln der Pyrenäen nahezu verschont bleibt.
Apres Klettern:
In der Santurai befindet sich eine Gastwirtschaft, die trotz des Betriebs, der hier an Wochenenden durch Ausflüge und Busse anscheinend herrscht, gute Gerichte zu fairen Preisen anbietet. Und der Sitzplatz inmitten der alten Mauern der Santurai ist nahezu unübertroffen!
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