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Bild links oben:
Der Mallo Fire. Etwa an der linken Bildkante verläuft die “Rabanda-Navarro” (6b), die in 16 Seillängen den 300m hohen Gipfel erreicht. Obwohl die Route inzwischen saniert ist, bedeutet sie dennoch ein ernstes, nicht zu unterschätzendes Abenteuer, denn auch der Abstieg ist nochmal gewürzt mit einer heiklen und lufigen Traverse, bis man schließlich auf die Nordseite (hier rechts oben) des Turmes abseilen kann.
Bild rechts oben:
Der EL Pison mit seiner etwa 350m hohen Südwand. Zwar hat auch hier bereits der sichere Bohrhaken Einzug gehalten, dennoch bedeutet eine Route durch die Wand immer noch ein Abenteuer ganz besonderer Prägung. Wichtig für den Pison Aspiranten ist vor allem die genaue Information über den Zustand der Route, in die er einsteigen will. Finden sich doch neben inzwischen zumindest akzeptabel gesicherten Routen auch wahre Höllentrips, bei denen man immer noch gute Chancen hat, einschließlich der herausgerissenen Sicherung und dem Seilpartner auf dem Boden zu landen. Genaue Informationen über den Zustand der Routen kann man in der Hütte in Riglos bekommen, allerdings war in der Vergangenheit diese Infomationsbeschaffung zum Teil sehr aufwändig, weswegen einiges an Zeit hier eingeplant werden mußte. Nach Informationen von Jürgen Kuhns (Stand November 2007) gibt es endlich einen aktuellen Riglos Führer, da die Informationen in den dieses Gebiet behandelnden Auswahlführern meist sehr veraltet waren. Weiterhin, so schreibt er, ist in Riglos ein hochmodernes brandneues Rifugio entstanden, dass im Oktober 2007 seine Pforten ganzjährig geöffnet hat. Hier gibt es preiswerte Unterkunft und abends ein 3 Gänge Menu inklusive einer Flasche Wein und Wasser für 10,-- Euro.
Trotzdem ist eine genaue Begutachtung der Situation vor Ort sehr wichtig, wenn man die großen Routen des Gebiets angehen will.
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